Philosophie

Zeigt unser Hund ein sogenanntes Problemverhalten, sollten wir uns immer fragen, warum er das tut...

Von Natur aus lebt der Hund i.d.R.in sozialen Verbänden (Rudel). Damit dieses Zusammenleben auch funktioniert und nicht im Chaos versinkt, ist eine Struktur notwendig - jemand trifft Entscheidungen (Leithunde) und die anderen folgen ihnen. Diese Leithunde haben sich ihre Führungsposition nicht erkämpft, im Gegenteil, sie neigen nicht zu Gewalt, sondern strahlen Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit aus. Dieser Ausstrahlung von „Stärke“ folgen die anderen Hunde bereitwillig.
Welch eine Wirkung diese souveränen Hunde auf ihre Artgenossen haben, kann ich sehr schön bei uns in der Huta beobachten. In den meisten Fällen reicht alleine ihre Ausstrahlung/Energie, um die anderen Hunde zu beeindrucken. Braucht der andere Hund etwas mehr, um sich respektvoll zu verhalten, kommt es zu Bewegungseinschränkungen oder auch Maßregelungen, aber immer ruhig und angemessen, nie aggressiv.. 

Lebt der Hund mit uns Menschen zusammen, sollten wir ihm genau diese souveräne Führung bieten. Tun wir das nicht, fehlt es ihm an Struktur und somit an Sicherheit. Er wird versuchen, eine Ordnung herzustellen, indem er beginnt uns zu führen und zu schützen. Je nach Typ des Hundes kann das ganz subtil oder sehr deutlich ausfallen.
Es entstehen Probleme wie:

  • ständiges „Verfolgen“ des Halters im Haus
  •  übertriebene Ängstlichkeit
  •  nicht alleine bleiben können
  •  schlechte Leinenführigkeit
  •  Leinenaggression
  • der Hund maßregelt den Menschen (Knurren, Schnappen usw.)
  • schlechte Abrufbarkeit

Ich zeige Ihnen, wie Sie durch Körpersprache und Verhalten Ihren Hund beeinflussen:  

  • ist Ihre Körpersprache klar und natürlich, kann Ihr Hund Sie „lesen“ und verstehen
  • geben Sie Ihrem Hund angemessen zu verstehen, dass Sie es sind, der die Entscheidungen trifft, wird er sich Ihnen anvertrauen